Hallo,
Ich bin neu hier ich schreibe einfach mal über meine Krankheit.
Wahrscheinlich bin ich die einzige die sie in der Form hier in Deutschland hat.
Sie nennt sich Nabelvenen-Thrombose und ich habe sie in der Form:
Nabelvenenthrombose
Die Krankheit entsteht durch falsche Abnabelung und ist äußerst selten. Vermutlich geht ihr eine Entzünding der Nabelvene (Nabelvenenphlebitis) voraus. Es gibt nur einen Fall in Deutschland mit Nabelvenenthrombose, so dass nur von dessen Symptomen ausgegangen werden kann. Die folgende Aufführung an den durch die Nabelvenenthrombose hervorgerufenen Schäden und Symptomen ist daher nur exemplarisch.
Das Blutgerinnsel (Thrombus) in der Nabelvene wandert in die Pfortader, wo es zu einer Pfortaderthrombose führt, in die Leber (Hepar) und in die Milz (Splen), wo es zu einer Milzvenenthrombose kommt. Durch das Blutgerinnsel in der Pfortader (Vena portae) staut sich dort das Blut, was dazu führt, dass das Blut aus den Bauchorganen auf andere Venen ausweicht. In diesem Fall auf die Venen der Speiseröhre (Ösophagus), was zur Bildung von Ösophagusvarizen führt, auf die Venen des Magens (Gaster), wo es zur Bildung von Fundusvarizen führt, und die Venen des Zwöflffingerdarms (Duodenum).
Es kann jederzeit zu lebensgefährlichen Varizenblutungen kommen, z.B. gastrointestinale Blutungen.
Als Akut-Therapie ist das Applizieren einer Linton-Nachlasssonde angezeigt, um gastrointestinale Blutungen bei Ösophagusvarizen zu stoppen. Das verabreichen von Blutkonserven und Plasmaexpandern kann notwendig sein.
Zur weiteren Therapie empfiehltz sich eine Sklerosierung der Varizen sowie eine medikamentöse Drucksenkung im varicösen Gefäßnetz (z.B. durch Verabreichung von Vasoprisin und Propranulol).
Es kann jederzeit wieder zu Varizenblutungen kommen. Um die Gefahr von Ösophagusvarizenblutungen einzudämmen, sollte die Aufnahme von zu fester Nahrung vermieden werden.
Ebenfalls sollte auf das Heben oder Schieben schwerer Gegenstände verzichtet werden.
Die Ausstattung des Patienten mit einem Funknotruf ist anzuraten.
Ich bin seid 46 Jahren Patientin und muss duch die Unwissenheit der Ärzte vieles über mich ergehen lassen, dazu kommt noch dass ich Ortsgebunden bin , weil die Krankheit keiner richtig kennt.
Mein Wunsch wäre es nur dass dies mal öffentlich gemacht wird, es kann nicht sein dass die Medizin mich vergißt.
Alles Liebe und viel Gesundheit wünscht Euch
Sylvia


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