Hallo zusammen,
ich dachte mir, ich sage auch mal schnell HALLO. Nach langem Überlegen habe ich mich heute dann doch im Forum hier registriert. Schon seit einiger Zeit habe ich jedoch die Beiträge hier aufmerksam versucht mitzuverfolgen. Ich selbst bin nicht von Ataxie betroffen. Jedoch mein Vater. Die Sympthome traten bei ihm kurz vor seinem 50. Geburtstag auf (Gangstörungen, Sprachstörungen - viele, viele ungeklärte Stürze und kleinere Unfälle gingen damit einher). Nach kanpp 3 - jähriger Suche (er rannte von Arzt zu Arzt), stellte man dann bei im Ataxie fest (idiopathische cerebelläre Ataxie). Mittlerweile ist er 61 Jahre alt, und stark auf die Hilfe vom primär meiner Mutter angewiesen. Wir Kinder - mein Bruder und ich bemühen uns, meine Mutter zu entlasten, was sich jedoch schwierig gestaltet, da zumindest ich nicht mehr im Hause meiner Eltern wohne, und eine eigene Familie habe.
Sich zu artikulieren, und auch sich frei zu bewegen, ohne Rollator oder so, fallen meinem Paps unendlich schwer. In der Wohnung geht es noch gerade so, da hangelt er sich von Tür zu Tür. Draussen, also im Freien geht´s ohne Rollator gar nicht mehr. Nach einem Hinterwand Herzinfarkt vor einem Jahr, hat sich sein allgemeiner Gesundheitszustand rapide verschlechtert (er lag auch länger im Koma danach). Die Krankheitsschübe kommen in immer kürzer werdenden Abständen.
Es gestaltet sich immer schwieriger, richtig an ihn "heranzukommen", da er sich immer mehr in seine "eigene Welt" zurückzieht. Das macht uns als Familie sehr zu schaffen, und wir fühlen uns hilflos und auch machtlos.
Ich bin froh, dass es eine Community/Forum wie das Eure hier gibt, und ich bin ebenfalls froh, den Weg hierher gefunden zu haben. Ich danke Euch für die vielen sinnvollen und sehr hilfreichen Beiträge. Das Eine oder Andere hat uns sehr geholfen.
Viele liebe Grüße
Meg


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