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Thema: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

  1. #11
    Moderatorin Avatar von zauberfee
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    Standard AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass abgestorbene Zellen (leider) nicht mehr "reanimiert" werden können. Tot ist tot. (Ab)gestorben ist gestorben.
    Natürlich ist das so, abgestorbene Zellen können nicht mehr reaktiviert werden!
    Jedoch kann der weitere Verlauf positiv beeinflusst werden.
    Glück hängt nicht davon ab,
    wer du bist oder was du hast,
    es hängt nur davon ab, was du denkst.

  2. #12
    Avatar von Manuela
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    Standard AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Zitat Zitat von zauberfee Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das so, abgestorbene Zellen können nicht mehr reaktiviert werden!
    Jedoch kann der weitere Verlauf positiv beeinflusst werden.
    Liebe Zauberfee,

    ja, ich weiß. Ich löse Kreuzworträtsel und Sudoku und ich bewege mich im Rahmen meiner (noch erhaltenen) Möglichkeiten. Ich arbeite noch stundenweise im Büro und die Arbeit macht auch noch Spaß. Mit Reha-Maßnahmen versuche ich, meinen „Stand“ zu halten.


    Aber ob sich dadurch die Zellen überlisten lassen, noch länger zu leben und für mich da zu sein? Reicht das aus, was ich mache oder brauche ich dazu einen "Zauberstab"?


    Liebe Grüße
    Manu
    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein.
    (Albert Einstein)



  3. #13
    Moderatorin Avatar von zauberfee
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    Standard AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Du machst das genau richtig, denn ein Gehirn das nicht gefordert wird, verfällt auch ohne Ataxie!
    Solange es "noich" kein wirksames Mediukament gibt, ist konsequentes Üben die einzige Möglichkeit, die Verschlechterung aufzuhalten (das ist der Zaubersatab)!

    Glück hängt nicht davon ab,
    wer du bist oder was du hast,
    es hängt nur davon ab, was du denkst.

  4. #14

    Standard AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Hallo Jürgen,

    Ich finde es auch seltsam, dass es noch keine deutschen Studien zu Riluzol gibt!

    Mittlerweile kenne ich mehrere Leute von hier, die sich vom Arzt das Medikament verschreiben lassen haben. Diagnose ist dann eben ALS, dann bezahlt die Kasse.

    Allerdings sind die Wirkungen von "hervorragend, kann wieder super gehen" bis "son quatsch, ich merk gar nichts"!


    Dazu kommt die erwiesene Belastung der Leber. Also Blutuntersuchungen sind obligatorisch, eine konsequente Arztbegleitung auch.


    Entscheide selbst, ob du es ausprobieren willst.


    LG
    Dani

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
    Jean Anouilh

  5. #15

    Frage AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Hallo



    Also,ich will nicht wie eine Vulkanierrein klingen,aber es erscheint mir unlogisch,wie ein medikament ein komplexes Netzwerk,swas fehlt,ersetzen kann??!!.

    Ich weiss nicht wie das bei Ataxien ist,die nicht fortschreitend sind (So wie bei mir),ob das Medikament dann vielleicht dafür sorgt,das andere Teile des Gehirns / des Kleinhirns die Aufgaben übernehmen??.

    Wie wirkt das Medikament überhaupt??.

    Gibt es schon poitive Resultate,hat jemand schon einee Wirkung bemerkt??.

    Vilele liebe Grüße PhoenixRising

  6. #16

    Standard AW: Erstmals ein wirksames medikament gegen koordinationsstörungen

    Also, meine Neurologin, dazu befragt, sagte das Medikament hat nur eine Wirkung.

    Nämlich dass Gehirnzellen langsamer sterben. Allerdings bezieht sich das Wort "langsamer" auf ALS Patienten, deren Gehirnzellen so schnell sterben, dass sie nach 5 Jahren (?? oder so??) gestorben sind.

    Sie meinte ganz ernüchternd zu mir: Ihre Gehirnzellen sterben sowieso ganz langsam, da merken Sie gar nix vom Medikament.


    Außerdem sind die Nebenwirkungen sehr komplex. Irreparable Lungenschädigungen, Blutveränderungen, Leberversagen... Das sind nur einige.

    Es ist eben zugelassen für relativ bald versterbende Patienten. Da sind diese Nebenwirkungen vielleicht das geringere Problem.

    Andere Wirkungen sind nicht möglich, also eventuell Einbildung? Wer weiß? Das sollte erforscht werden.


    LG
    Dani
    Geändert von Dani (25.03.2012 um 19:05 Uhr)

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
    Jean Anouilh

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