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Thema: Arbeit

  1. #1
    Avatar von pele
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    würzburg/Unterfranken
    Beiträge
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    1

    Standard Arbeit

    habe schon oft eure beiträge durchgelesen, aber niemand beschreibt wie es ihm auf der arbeit geht,
    oder arbeitet keiner mehr von euch. ich arbeite noch vollzeit, seit april 2010 steht meine diagnose fest.
    nahm bis zum 9.1.2012 keine medikamente, das hat sich an diesem tag geändert, hatte einen totalen
    zusammenbruch mit panikattaken, zittern, schweißausbrüchen und ununterbrochen geweint, mein
    neurologe hagt mich jetzt für 1 monat krankgeschrieben, soll nur dinge machen, die mir gut tun, mit den
    medikamenten (antidepressiva) geht es mir von tag zu tag besser, habe auch keine selbstmordgedanken
    mehr, hätte ich keine unterstützung durch meinen arzt und meine familie gekommen wäre ich nicht mehr
    am leben, ich möchte doch wieder arbeiten, die arbeit macht mir spaß, daß ich jetzt immer medikamente
    brauche, daß erschreckt mich, gibt es jemand unter euch dem es ähnlich geht?
    würde mich über antworten freuen lg pele

  2. #2
    Avatar von regentage
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    Standard AW: Arbeit

    Hallo Pele
    ich meine wir hätten das schon was im Forum, aber ich finds net
    Ich arbeite seit offiziell Ende 2009 nicht mehr und kämpfe seit dem um meine Rente.

    Davor habe ich eigentlich jedes Jahr mindestens eine Arbeitsstelle aufgeben müssen, oder
    bin mit Krankenschein ausgeschieden.

    Ich hatte früher, genau wie du regelrechte Panikattaken, weil es gesundheitlich bergab ging,
    aber 5 Jahre vergingen bis zur Diagnose.

    Die Diagnose brachte den Knoten aus Angst und Sorge von einem Moment auf den anderen zum platzen,
    seitdem lebe ich recht sorglos.

    Das dich die Diagnose so von den Füßen riss, ist doch nur verständlich und das Antidepressivum ist ein
    guter Helfer, bis du dich gefangen hast. Dann kann man es nach einer gewissen Zeit langsam rausnehmen, du wirst sehn, das es
    mit der entsprechenden Unterstützung von Familie und Freunden, auch wieder jede Menge Lichtblicke
    gibt

    Schau dir nur den Chaoshaufen hier an und was die so alles treiben.....grins, erste Sahne, sag ich nur
    Liebe Grüße Lilli
    Wer nicht traurig sein kann, der hat im Leben nicht getanzt...

  3. #3
    Avatar von streuner
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    1

    Standard AW: Arbeit

    owei liebe pele

    das hört sich nach schwerer depression an, leider mit dem ganzen programm

    vertraue noch eine weile den medikamenten, denn diese helfen dir wieder tag für tag ein wenig mehr zuversicht zu bekommen, ganz wichtig sind jetzt erstmal wirklich nur aktivitäten die dir wirklich guttun, dich aber nicht überfordern

    das kann ein kleiner einkauf sein, vielleicht eine dvd mit dem lieblingsfilm oder kurze anrufe bei freunden, vielleicht schreiben oder was malen ... alles im kleinen rahmen und solange es dir guttut

    eines kann ich sicher sagen, die depression ist heilbar ! ich denke das du auch wieder arbeiten kannst sobald es dir psychisch wieder besser geht, klar die ataxie hat auch mitzureden, aber zum großen glück gibt es keine klare prognose und jeder hat einen eigenen verlauf ... aber jetzt hat die psyche dir erstmal eine zwangspause auferlegt

    gute genesung in dieser richtung wünscht dir die manu

    ps: ich bin leider raus aus dem beruf, habe aber mit ataxie (weil frühbeginnend) gute 17 jahre meinen beruf ausüben können, die letzten 5 jahre davon krankheitsbedingt in teilzeit

  4. #4
    Avatar von Hund
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    335

    Standard AW: Arbeit

    Hallo perle

    genau wie du bekam mein mann die diaknose 2010 von da an ging es mit der testerei erst richtig los weil mn auch schauen wollte ob unser tochter mit betroffen ist
    mein man hatte vor der diaknose einen börn aut und wer 2005 auch deswegen in behandlung seine ataxie fing aber erst nach oder besser gesagt wärend der behandlung wegen dem börn aut an
    als man die medikamende apsetzte ging es im seid weise besser doch seid diesem jahr arbeitet er keine schichten mehr und nur noch 6 stunden am tag

    ich wünsch dir alles gute

  5. #5
    Avatar von vivavivi
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    Standard AW: Arbeit

    Hallo Pele,

    auch ich arbeite (noch) Vollzeit - wusste aber bis vor Kurzem weder, dass meine Symptomatik vererbbar ist noch, dass sie fortschreitet. Mit der Koordination hatte ich schon länger meine liebe Not und mache daher auch seit einem Jahr KG (PNF). Auf Arbeit bin ich oft müde und auch das Tippen auf der Tastatur fällt schwerer.

    Insofern war ich eher erleichtert, als ich Ende Januar endlich klarere Bilder hatte, was mit mir los ist. Insofern gehts mir jetzt besser als vorher, weil ich anfange, gelassener mit meiner Symptomatik umzugehen.

    Ich muss zugeben, dass ich aber auch optimale Bedingungen habe, ein echtes Geschenk: Arbeit fast direkt vor der Haustür und die Physio eine Etage überm Büro (ideal für Termine in der Mittagspause... *gg*).

    Sonst wäre ich wahrscheinlich auch schon viel öfter krank gewesen. Es geht immer irgendwie gerade so. Perspektivisch möchte ich mit den Stunden ein kleines bisschen runtergehen. Ist wohl gesünder...

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft, dich mit deiner neuen Situation zurechtzufinden. Gönn dir erstmal die Ruhe, die du brauchst, mach alles, was dir Spaß macht, gut tut und hilft.

    Und wenn du wieder starten möchtest, musst du ja auch nicht sofort wieder voll einsteigen. Vielleicht kannst du ja mit beruflicher Wiedereingliederung ganz langsam wieder anfangen. Hast du Glück und dein Arbeitgeber lässt auch betreffs der Stundenzahl generell mit sich reden?

    Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest. Ich bin auch grad dabei.

    Lieben Gruß aus der Altmark!

    Vivi
    Geändert von vivavivi (15.02.2012 um 15:09 Uhr) Grund: Besser? War keine Absicht, ich übe noch...

  6. #6

    Standard AW: Arbeit

    hallo vivi,

    du hast wohl total die bitte von manu vergessen, häufiger absätze zu machen!

    ehrlich gesagt, empfinde ich einen text wie den obigen als frechheit, v.a. solchen menschen gegenüber, die große probleme haben, mit den augen eine zeile zu verfolgen.

    für mich wäre es ideal, wenn du spätestens nach zwei längeren oder drei kürzeren sätzen einen absatz machen könntest (abstand 2 zeilen): besten dank im voraus!

    lg, sabine
    Man merkt erst, wie gut es einem ging, wenn es einem schlechter geht!

  7. #7
    Avatar von cooldog
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    Standard AW: Arbeit

    Zitat Zitat von kappeln57 Beitrag anzeigen
    hallo vivi,

    du hast wohl total die bitte von manu vergessen, häufiger absätze zu machen!

    ehrlich gesagt, empfinde ich einen text wie den obigen als frechheit, v.a. solchen menschen gegenüber, die große probleme haben, mit den augen eine zeile zu verfolgen.

    Hallo Sabine,

    bei allem Verständnis für deine Situation aber so gehts doch nicht.
    Jedenfalls könnte man dein Statement auch ganz schnell als Frechheit empfinden.

    Wobei ich in Vivis Beitrag absolut keine Provokation sehe, sie ist neu im Forum. Sicher hat sie das mit den Absätzen nicht absichtlich getan und wirds bei ihren nächsten Beiträgen beherzigen wenn sie nicht durch deinen Beitrag genug vom Forum hat und sich hier noch beteiligt.

    LG Bernd
    Geändert von cooldog (15.02.2012 um 13:51 Uhr)
    Ataxie ist am besten mit Humor zu ertragen.

    i-pad, i-pod, i-phone, ei geh weg


  8. #8

    Standard AW: Arbeit

    Dito. Menschlicher Respekt sollte gewährleistet bleiben...
    LG Gitti

  9. #9

    Standard AW: Arbeit

    hallo bernd,

    sag mal, kannst du nicht verstehen, dass es mir langsam auf den keks geht, bei jedem neuling im forum das von den absätzen wieder schreiben zu müssen?

    wenn du so etwas problemlos lesen kannst, dann kannst du froh und dankbar deshalb sein, meinen augen fehlt bei solch einem langen text ohne punkt und komma ein punkt, an dem sie sich festhalten können!

    lg, sabine

    p.s. ich denke, durch das "danke" im voraus ist schon einiges an schärfe weniger da.
    Man merkt erst, wie gut es einem ging, wenn es einem schlechter geht!

  10. #10

    Standard AW: Arbeit

    hallo vivi,

    habe gerade deine änderungen gesehen! ich kann nur sagen: ja, genau so! jetzt kann ich alles problemlos lesen!

    noch einmal vielen dank!

    lg,sabine
    Man merkt erst, wie gut es einem ging, wenn es einem schlechter geht!

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