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Thema: Über mich

  1. #1
    Avatar von ascherm
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    Standard Über mich

    Hallo Leute

    Etwas über mich in bin 31 und heiße Michael und bin durch die Erkrankung meines Bruder auf diese Forum gestoßen.
    Am Anfang war ich nur ein stiller Leser hier wie betroffene Angehörige damit umgehen und da er die Diagnose FA bekommen hat ist er noch verschlossener geworden und will keine Hilfe von mir annehmen. Da ich in aber helfen will und sie in die Hilfe nicht aufzwingen kann hoffe ich das er unbewusst von mir an nimmt. Würde mich freuen hilfreiche Tipps von euch zu bekommen. Denn es würde auch mir helfen mit diesen Problem besser umgehen zu können.

    LG
    Michael

  2. #2
    Avatar von Wuschel
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    Standard AW: Über mich

    Moin moin Michael !
    Behandle ihn nicht wie ein Kranker sondern
    nehme ihn nur Sachen ab die ihn schwer fallen.
    Das ist eine sehr große Aufgabe, aber du schaffts das.
    Es verlangt sehr viel einfühlvermögen, aber das Forum
    ist immer für dich da.
    LG Wuschel

  3. #3
    Schnitzelkönig Avatar von UndercoverAgent
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    Standard AW: Über mich

    Hallo Michael,
    lass deinen Bruder ruhig Dinge selbstständig machen z.B. Fleisch/Schnitzelschneiden usw.auch wenn es dir schwerfällt zuzusehen, wie er sich abmüht. Er wird dann ganz von alleine sagen, wo und wie er Hilfe braucht. Und sei geduldig
    LG, Klaus
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten
    www.klausone.de.vu

  4. #4
    Avatar von bionda
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    1

    Standard AW: Über mich

    Hallo Michael

    Ich nehme an die Diagnose FA besteht bei deinem Bruder erst seit kurzem!
    Gib ihm Zeit diese zu verdauen… anzunehmen und zu akzeptieren….dies bedeutet oft ein langwieriger…zeitaufwendiger Prozess.

    Behandle ihn nicht wie einen aussätzigen…hilfsbedürfigen..schwerkranken Menschen…
    sondern lasse ihn Dinge verrichten…die du ihm nie zutraust….am Besten..laß ihn von sich aus auf dich zukommen wenn er Hilfe braucht.


    LG
    Petra mit FA
    Geändert von bionda (18.11.2011 um 11:10 Uhr)
    bacio da bionda

  5. #5
    Avatar von ascherm
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    19

    Standard AW: Über mich

    Wir haben die Diagnose seit etwa vier Wochen, wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen. Wir wissen nicht was uns die Zukunft bringt. Ich meine, die ganze Familie steht hinter ihm, aber wir wissen nicht wie es jetzt weitergeht ...

  6. #6
    Avatar von streuner
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    Standard AW: Über mich

    hallo michael

    ich kann eure momentane hilflosigkeit sehr nachvollziehen und es braucht nun für alle beteiligten eine unbestimmbare zeit dieses zu akzeptieren, eines ist aber, da schließ ich mich meinen vorredner/innen an, nun das wichtigste:

    ihm den freiraum lassen mit sich klarzukommen, je mehr er von außen nun bedrängt, betüdelt oder gar vermeintliche hilfe aufge"zwungen" bekommt, desto eher wird er dichtmachen und keinen mehr an sich ranlassen wollen

    auch unbewußt bedrängt man einen betroffenen wenn man auf jede bewegung lauert um "eingreifen" zu können, das macht den betroffenen nur noch unsicherer

    wie es weitergeht oder was die zukunft bringt kann niemand sagen ... in absehbarer zeit wäre es wohl wichtig mit krankengymnastik anzufangen, überhaupt etwas zu machen was in bewegung hält, aber ohne "äußeren" zwang ...

    aber im moment glaub ich, das du dir am meisten gedanken machst und nicht weiß wie du weiter mit ihm umgehst, hast du eine (ataxie)selbsthilfegruppe bei dir in der nähe in der du vielleicht erstmal alleine hin kannst um dir 1:1 rat zu holen ?

    weil, ich glaube ... du kannst erst wirklich helfen wenn du deine eigene, im moment mehr als verständliche hilflosigkeit selber überwunden hast

    das spürt er ... und gebt euch zeit ! man kann nicht mal eben so locker mit der diagnose umgehen

    bei fragen ? immer her damit ... ihr schafft das !

    manu

  7. #7
    Avatar von Hund
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    Standard AW: Über mich

    hallo michae

    wir haben die diaknose bei meinen mann vor gut einem jahr bekommen
    das heist der verdacht kam 2009 auf und dioe bestätigng kamm ein jahr später.
    ja auch wir sind ersteinmal da gesessen und wussten nicht so recht auch noch heute
    den bei uns stelt sich die frage ja auch noch hat es auch unser tochter und wenn ja
    welche form haben den beide

    wo bei mann unser tochter es nicht gleich anmerkt da wir ja immer noch hoffen das es mit ihrer frühgeburt zu sammen hängt


    auch wir haben zeit gebraucht und brauche sie noch immer denn wir wissen ja auch noch nicht was auf uns zu kommt




    hund

  8. #8
    Avatar von Wuschel
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    Standard AW: Über mich

    ich kann eure momentane hilflosigkeit sehr nachvollziehen und es braucht nun für alle beteiligten eine unbestimmbare zeit dieses zu akzeptieren, eines ist aber, da schließ ich mich meinen vorredner/innen an, nun das wichtigste:

    ihm den freiraum lassen mit sich klarzukommen, je mehr er von außen nun bedrängt, betüdelt oder gar vermeintliche hilfe aufge"zwungen" bekommt, desto eher wird er dichtmachen und keinen mehr an sich ranlassen wollen

    auch unbewußt bedrängt man einen betroffenen wenn man auf jede bewegung lauert um "eingreifen" zu können, das macht den betroffenen nur noch unsicherer

    wie es weitergeht oder was die zukunft bringt kann niemand sagen ... in absehbarer zeit wäre es wohl wichtig mit krankengymnastik anzufangen, überhaupt etwas zu machen was in bewegung hält, aber ohne "äußeren" zwang ...

    aber im moment glaub ich, das du dir am meisten gedanken machst und nicht weiß wie du weiter mit ihm umgehst, hast du eine (ataxie)selbsthilfegruppe bei dir in der nähe in der du vielleicht erstmal alleine hin kannst um dir 1:1 rat zu holen ?

    weil, ich glaube ... du kannst erst wirklich helfen wenn du deine eigene, im moment mehr als verständliche hilflosigkeit selber überwunden hast

    das spürt er ... und gebt euch zeit ! man kann nicht mal eben so locker mit der diagnose umgehen

    bei fragen ? immer her damit ... ihr schafft das !

    manu[/QUOTE]
    Moin moin !
    Da kann ich mich nur anschließen.
    LG Wuschel

  9. #9

    Standard AW: Über mich

    Hallo Michael,
    es ist schön zu lesen das du und deine Familie deinem Bruder begleiten wollt ,den Weg dahin werdet ihr gemeinsam finden .Mein Tochter habe ich auch unterstützt wo ich konnte aber die Krankheit hat sie und das kann man dem Menschen den man liebt nicht abnehmen.Ich habe immer versucht sie ganz normal zu belasten und habe so manchen bösen Blick geerntet wie man dem armen kranken Kind das zumuten kann...............manchmal muss man als Angehöriger auch mal abwarten und nicht immer gleich handeln.Der Gegenüber hat ein Behinderung aber ist ein mündiger Mensch ob Kind oder Erwachsener.Hilfe es selbst zu machen so lange es möglich ist ,habe ich mir auf die Fahne geschrieben und aus Meiner Tochter ist trotz fortschreiten der Erkrankung eine Tolle jungeFrau geworden die sehr selbständig ist.
    lieben gruß
    Waldfee

  10. #10
    Avatar von ascherm
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    Freiburg in Breisgau
    Beiträge
    19

    Standard AW: Über mich

    Danke für die ganzen Antworten ...
    Wir müssen einfach nur immer nach vorne schauen,was uns die Zukunft bringt......

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