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Thema: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

  1. #11
    Avatar von Manuela
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    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Hi Ecki, hallo zusammen,

    ich habe das Überstrecken der Knie schon seit etlichen Jahren, so dass längeres Gehen am Rollator bei mir schmerzfrei schon gar nicht mehr möglich ist.

    Für längere Strecken nehme ich daher halt den Rolli. Ich hab inzwischen schon Arthrose in den Knien.

    Vor Jahren wollte man mir im Klinikum Aachen für das linke Bein eine Knie-Orthese verordnen, die das halbe Bein umfasste, so dass ich dankend darauf verzichtete. Ich konnte damit gar nicht mehr gehen, hatte totale Schlagseite durch das Gewicht der Orthese (ich bin ja nur eine „halbe Portion“). Na, was soll ich sagen…. Ihr kennt doch sicher Forrest Gump und mit dem Teil kam ich mir so vor.

    Sogar der Arzt hatte damals durchaus Verständnis für meine Verneinung und Ablehnung zu diesem monströsen Hilfsmittel, welches für mich mehr ein weiteres Hindernis darstellte. Ich weiß natürlich nicht, wie weit die Entwicklung damit heute ist – damals war’s jedenfalls noch eine mittlere Katastrophe. Ich nehm dann doch lieber den Rollstuhl zur Hilfe.



    Aufgrund der Fußheberschwäche an beiden Seiten ist mir die "Schlürferei" und Stolperei leider auch ein Begriff. Orthopädische Hilfen sind angeblich auf dem Vormarsch, aber noch nicht ausgereift.


    Grüße von mir
    Geändert von Manuela (18.10.2011 um 10:29 Uhr) Grund: Reschtschriebfähler
    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein.
    (Albert Einstein)



  2. #12
    Avatar von CheckyOne
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    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    erstmal DANKE an alle für die Antworten!
    Hab von meiner Hausärztin eine Überweisung zum Orthopäden bekommen
    - nun brauch ich nur noch nen geeigneten Spezi ...
    Vielleicht in Heidelberg ...
    Werde berichten ...
    LG Ecki
    ======================================
    Fang NIE an Aufzuhören
    aber hör NIE auf Anzufangen!!

    ================================= ===

  3. #13
    Avatar von CheckyOne
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    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Ja war heut bei 'nem supi Orthopäden
    für das "Schlurfen" krieg ich was in die Schuhe, relativ leicht anzulegen mit Klettverschluss
    hab was ähnliches gleich ausprobieren können - funzt!
    werde mal Bilder reinsetzen, wenn ich's hab
    zum Knie:
    auf dem Röntgen sieht man schon leichte Arthrose (Abnutzung)
    muss demnächst noch ins MRT - ob der Innenminiskus was hat,
    dies kann man "reparieren"
    ansonsten läuft es auf ne Orthese raus
    - hab auch schon mal 'nen System von Albrecht (?) probelaufen können,
    naja ein größerer Act, die Dinger anzulegen,
    und sieht wohl etwas lustig aus, weil auf der Hose zu tragen,
    aber ein schmerzfreies Gehen ist möglich
    ... naja werde weiter berichten
    LG Ecki
    ======================================
    Fang NIE an Aufzuhören
    aber hör NIE auf Anzufangen!!

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  4. #14

    Frage AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Zitat Zitat von kappeln57 Beitrag anzeigen
    hallo ecki,

    ich überstrecke meine knie auch, kann links überhaupt so nur stehen, denn durch das überstrecken rastet so das gelenk ein, ich stehe also nur auf den knochen, die muskeln allein wären zu schwach.

    der grund für dieses fehlverhalten (zumindest aus physiotherapeutischer sicht) liegt darin, dass ich überbewegliche gelenke habe. nicht nur die knie sind überbeweglich, auch die finger, ellenbeugen, früher rücken und schultern.

    die überbeweglichkeit wird wie ne sca, also dominant vererbt. ne ataxie alleine ist ja schon blöd, aber überbeweglichkeit, v.a. der knie, dazu ist richtig bescheuert!

    beim stehen und belasten tun mir die knie nicht weh, aber das linke bein lässt sich nur mühsam ausstrecken (schmerzt auch unterhalb des knies.)

    lg, sabine

    Welche Art von erblicher Überbeweglichkeit hats du??. Ich habe nämlich auch eine Ataxie-Erkrankung (die nicht erblich ist) und auc eine erbliche Bindegewbserkrankung,das Ehler-Danlos-Syndrom.

    Diese beiden Erkrankungen hene miteinander eine unheilige Alianz ein.

    Beide machen die Gelenke instabiler,die überschißenenden Bewegunge machen die Gelenke instabilder,die instabilen gelenke erschweren die sensorische Rückkopllung,was wiederrum die Ataxie verschlimmert.

    Bei mir sind alle Gelenke überbeweglich,zum Teil extrem überbeweglich und sehr instabil.


    Die Ataxie würde ich auf einer 10 stufigen Skala bei 5 – 7 einteilen.

    Betroffen sind alle Körperbereiche (Rumpfataxie,Ataxie in den Armen und Beinen),Nystagmus,Dysarthrie.

    Seit ca 1 Jahr habe ich zunehmend das Problem von,man könnte es nennen,falschen Sensorenanzeigen.
    Also ich meine damit das mir zb mein linkes Bein plötzlich „sagt“ das im Oberschenke eine Zerrung ist,obwohl da keine sein kann,zumal wenn ich vorher da gar keine Bewegung gemacht habe.
    Also diese falschen Sensorenanzeigen kommen auch spontan.
    Sie werden leider häufiger.
    Das Problem ist,das die falschen Sensorenanzeigen auch zu starken Muskelverspannungen, Muskelschmerzen,Einschränkung der Bewegungsfreiheit (Weil der Muskeltonus durch die fhelrhaften Sensoreinputs extrem hoch ist),usw,usw. Gehe ich über diese falschen Inputs hinweg,reagiert mein Körper so als wenn ich zb zb eine echte Zerrung hätte,es tut an der Sztelle massiv weh,ist verhärtet,usw. Das treibt mich langsam in die Verzweifelung,weil ich so kaum Übungen machen kann ohne das mein Körper sie nicht wieder sabotiert.

    Meine Ärzte sind da ratlos.

    Hast du mit sowas Erfahrung,oder mit ähnlichen Phänomänen??.

    Was kann man machen um das das wieder wieder aufhört??,der Alltag ist so schon mühevoll genug,das schränkt mich erheblich mehr ein.

    Soweit erst mal von mir vlele liebe Grüße PhoenixRising

  5. #15

    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    hallo phoenixrising,

    meine überbeweglichkeit ist nicht so spezifisch, hat also keinen speziellen namen. dass sie aber, genau wie meine sca3, dominant vererbt wird, kann ich selber an meinen vier kimdern festsellen; denn sie haben sie alle geerbt, allerdings alle unterschiedlich stark.

    was du als falsche sensorempfindlichkeit beschreibst, hört sich sehr nach einer polyneuropathie (pnp) an. ich habe z.t. ähnliche symptome, allerdings ohne schmerzen. z.b. scheinen sich die muskeln am unteren rücken stark zusammezukramofen (objektiv sind sie aber ganz locker) und ich werde mit großer kraft in die richtung gedrückt, in die mein bauch zeigt. es ist sehr anstrengend und nervenaufreibend!

    die pnp ist ja eine fehlfunktion der nerven, sie gaukeln einem dinge vor, die gar nicht da sind. so scheine ich z.b. nachts immer auf einner faltigen decke zu liegen, dabei liege ich immer auf einem glatten laken.

    vergleichbar ist das ganze auch mit phantomschmerzen.
    es gibt auch eine methode (spiegel-metholde), um das ganze in den griff zu kriegen. vielleicht googelst du mal selbst danach.

    lg, sabine
    Man merkt erst, wie gut es einem ging, wenn es einem schlechter geht!

  6. #16

    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Mir ging's genauso, hatte ca. 1/2 Jahr Schmerzen, und dann waren die plötzlich weg...

    Zu den Orthesen kann ich nur sagen, daß eine Freundin von mir (auch mit FA) sie ausprobiert hat, ich fand sie ging damit wesentlich schlechter, und sie verlor die Fähigkeit, sich selbst mal auszubalancieren. Jetzt sitzt sie fest im Rolli, also keine gute Erfahrung!

    Aber probier's einfach aus, der eine so, der andere so...

  7. #17
    Avatar von MadeSj1
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    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Hallo
    ich trage diese Knieorthesenhttp://www.medi.de/patient/produkte/...stabimedr.html
    bei denen wurde hinten die beiliegenden Stopper 20° vom Orthopädietechniker eingebaut bekommen, auch die Gelenke der Orthese wurden passend für meine komische Knie hingebogen und so sacken mir die überbeweglichen Knie nimmer hinten durch.

    Da die Bänder zu lax sind, Überstreckung der Knie vorhanden ist und auch eine Arthrose in beiden Knien ist wurde mir diese Orthese vom Orthopedietechniker empfohlen und dewegen hab ich mir diese auch verschreiben lassen.

    Kann mit den Orthesen besser laufen, so dass ich ganz kurze strecken auch ohne Rollator hinbekomme.

    Also ausprobieren kann ich jedem nur empfehlen möchte meine Orthesen die ich an beiden Knien trage nimmer missen, vielleicht teste ich auch noch welche von einer anderen Firma.

    LG Madeleine
    Zwar Krank aber trotzdem Lebensfroh
    Primäres Sjögren-Syndrom ( Kollagenose *Autoimmunerkrankung*) mit Beteiligung der Muskeln u.Nerven, Sekundäre Fibromyalgie
    ,Hashimoto , Kleinhirnatrophie inkl. Beinataxie und Doppelbilder .....

  8. #18

    Standard AW: Knieprobleme infolge jahrelanger Überstreckung

    Ich trage diese Orthese: http://www.medi.de/patient/produkte/...collamedr.html.
    Sie gibt noch etwas mehr Halt. Mit dieser Orthese halten sich die Schmerzen in Grenzen und ich schaffe es zumindest kurze Strecken mit einem Rollator zu gehen.
    Heike
    Jetzt, jetzt, jetzt leben. Nicht warten!

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