Forentreffen 2011Bereits am Donnerstag, den 21.07.2011 bin ich direkt aus Damp von meiner dortigen Reha im Gästehaus Bad Bevensen angereist.
Bad Bevensen
Die Zimmer sind alle mit Pflegebett und behindertengerechtem Bad ausgestattet.
Den restlichen Tag verbrachte ich dort, um mich vom „Kurstreß“ zu erholen.
Am nächsten Tag führ ich mit dem Kurbähnchen, dem „Thermelinchen" ins nahe gelegene Jod-Sole-Thermalbad, wo ich den ganzen Tag verbrachte.
Am Samstag entschied ich mich dafür, mit dem Bähnchen die Innenstadt von Bad Bevensen zu erkunden Leider schlossen die meisten Geschäfte schon um 13 Uhr, also hielt sich der „Shopping-Marathon“ sehr in Grenzen.
Auf der Rückfahrt erfuhr ich durch die Durchsage im „Thermelinchen“ Einiges über Bad Bevensen. So etwa wurde die Thermalquelle durch eine Probebohrung nach Öl Mitte der 60er Jahre entdeckt.
Am Sonntag begann das Forentreffen.Zu Mittag kam als Erster Werner aus Winsen/Luhe, den ich noch aus den Urzeiten der yahoo-group kenne (manche erinnern sich vielleicht).
Wir überbrückten die Wartezeit mit vielen Gesprächen und einem Spaziergang an den Elbeseitenkanal, wohin ein gut ausgebauter Weg führt, der sogar mit Rollstuhl oder Rollator befahrbar ist.
Zuerst stieß Gudrun (nunu) im Café des Gästehauses zu uns, danach Christof (kappi) und schließlich Christian, der in Uelzen am Bahnhof Sabine, Heike, Klaus und Wolfgang (bine,lesetante,undercoveragent und deu100066) aufgabelte.
Die Selbstfahrer Sabine und Marcus (kappeln57 mit Mann), Ecki und Antje (checkyone + angie) und letztendlich Dani und Karl (dani mit Mann)
trudelten nach und nach auch ein.
Damit war unsere Runde komplett.
Gleich am Montag ging das Programm voll los.
Mit einem behindertengerecht umgebauten Bus, der sogar einen Lift für Rollstuhlfahrer hatte, starteten wir unsere Tour durch das benachbarte Umland.
Der Ausflug führte uns zuerst durch den Staatsforst Göhrde, das größte zusammenhängende Waldgebiet Norddeutschlands, das seit dem 16. Jahrhundert den Adeligen als Jagdgebiet diente, wovon auch ein ehemaliges Jagdschloss zeugt.
Unser kompetenter Busfahrer, Herr de la Chevallerie, wußte viel Interessantes über die neuere und ältere Geschichte des Wendlandes zu berichten.
Durch eine fast gebirgige Landschaft (Drawehn), die man der Lüneburger Heide gar nicht zutraut, gelangten wir nach Hitzacker an der Elbe, dessen Stadtinsel von Fachwerkbauten aus dem 16. Jahrhundert geprägt ist.
In dem Restaurant Elbterrassen ein Stück elbaufwärts stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen und danach ging es zurück ins Gästehaus.
Am Dienstag war eigentlich ein Ausflug nach Lüneburg geplant, aber nur Dani, Karl und Heike machten sich auf den Weg dorthin und statteten auch dem dortigen Salzmuseum einen Besuch ab.
Der Rest, bis auf Klaus, der die Sonnenterrasse des Gästehauses testete, fuhr nach Salzwedel, wo wir eine Baumkuchenbäckerei besichtigten, in der auch heute noch nach dem Originalrezept von 1807 gebacken wird.
Um einen Vergleich zu haben, kutschierten wir noch zu einer Art Baumkuchenfabrik.
Anschließend stand noch das Kloster Arendsee, das bereits im 12. Jahrhundert gegründet wurde, auf dem Plan, dessen Museum allerdings nur über einige Stufen erreichbar war.
Um einen empirischen Vergleich anzustellen, prüften wir die erstandenen Baumkuchenproben im Gästehaus.
Bereits um 9 Uhr 30 war unser Busfahrer vor Ort und wir brachen pünktlich um 10 Uhr zu unserem Trip nach Hamburg auf.
Ohne Stau gelangten wir über die imposante Köhlbrandbrücke und durch die Speicherstadt an unser Ziel.
An den St .Pauli-Landungsbrücken wartete schon Werner mit seiner Frau Birgit (friedfertiger) auf uns und gemeinsam enterten wir die „Lousiana Star“, mit der wir eine Hafenrundfahrt unternahmen.
Im Anschluss daran brachen wir zu einer Stadtrundfahrt durch die Altstadt von Hamburg auf, die uns schließlich an den Jungfernstieg an der Binnenalster brachte.
Dort hatten wir Zeit für eine zweistündige Pause, die wir auf dem nahe gelegenen Rathausmarkt verbrachten.
Auch der Rückweg nach Bad Bevensen gestaltete sich problemlos.
Donnerstags lichteten wir erst mittags die Anker, um rechtzeitig zu unserer Führung im Kloster Medingen zu sein.
Das ehemalige Zisterzienserkloster wird heute von Stiftsfrauen geführt.
Die Führerin wusste Bemerkenswertes über die Geschichte von Medingen zu berichten:
Anfang des 13. Jahrhunderts wurde es gegründet, um die heidnischen Wenden zu christianisieren.
Auch den Klosterschatz und die Klosterkirche konnten wir bewundern.
Von soviel Kultur mussten wir uns im Wiesencafé Hof Haram bei selbst gemachten Torten erholen.
Abends hatten wir schon einen Tisch im Fährhaus reserviert, das nur wenige hundert Meter entfernt war.
Da Ecki seinen Swiss Trac dabei hatte, fuhren wir in Kolonne!
Für Wolfgang und mich war das Forentreffen leider schon am Freitag vorbei und Christian brachte uns netterweise nach dem Frühstück zum Bahnhof nach Uelzen.
Die anderen bestaunten das Schiffshebewerk in Scharnebeck, das zur Bauzeit 1974 das Weltgrößte war, denn die Schiffe müssen dort einen Höhenunterschied von 38 Metern überwinden.
Hiernach ging es zur Lauenburger Mühle zu Kaffee und Kuchen.
Am Samstag war auch für alle anderen das Treffen zu Ende.
Bilder von Ecki 1
Bilder vin Ecki 2
Bilder von Heike
Bilder von Monika



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