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Thema: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

  1. #1
    Admin Avatar von cws
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    Standard Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Der Bundesbeauftragte für die Belange der Behinderten:
    Lüders und Hüppe fordern Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke
    Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, fordern, alle chronisch kranken Menschen vor Benachteiligungen zu schützen. Das AGG schützt vor Benachteiligungen wegen einer Behinderung. Die Auslegung des Begriffs ist in Rechtsprechung und Lehre jedoch noch immer nicht geklärt. Manche sehen beispielsweise eine HIV-Infektion oder Diabetes nicht als Behinderung an. Diese Menschen hätten dann keinen Diskriminierungsschutz. Jedoch sollte auch chronisch Kranken Diskriminierungsschutz zustehen.
    Lüders und Hüppe unterstrichen: „Ein enges Verständnis des Behinderungsbegriffs schließt Menschen mit chronischen Krankheiten aus. Gerade auch nicht sichtbare Beeinträchtigungen wie chronische Krankheiten stellen für Menschen eine Behinderung im Arbeitsleben und im Alltag dar. "Hier ist zunächst die Rechtsprechung gefordert, ihre enge Definition von Behinderung aufzugeben. Falls sich keine Verbesserungen einstellen, besteht Handlungsbedarf für den Gesetzgeber", betonten Lüders und Hüppe.
    Etwa 25 Prozent aller Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes betreffen den Diskriminierungsgrund Behinderung. Eine Vielzahl von Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder der HIV-Infektion wandte sich rat- und hilfesuchend an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, weil sie Diskriminierungserfahrungen an ihrer Arbeitsstelle und teilweise auch schon im Bewerbungsverfahren gemacht haben. So wurde in einem Fall einem mit HIV infizierten Beschäftigten gekündigt, als der Arbeitgeber von der Infektion erfahren hatte. In einem anderen Fall sollte der Betroffene eine schlechter bezahlte Stelle im Unternehmen annehmen, als herauskam, dass er an Diabetes leidet.
    Viele europäische Länder sind eindeutiger und schützen chronisch kranke Menschen vor Diskriminierung. So ist die HIV-Infektion ausdrücklich im britischen Antidiskriminierungsgesetz genannt. Auch die Internationale Arbeitsorganisation ILO fordert einen Diskriminierungsschutz für HIV-Infizierte am Arbeitsplatz. „Deutschland hinkt hier hinterher“, betonten Lüders und Hüppe. „Als ein Land mit langer Geschichte der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen müssen wir hier einen umfassenden Schutz vor Benachteiligung schaffen und chronisch Kranke vor Diskriminierung schützen“, fügten sie hinzu.
    Die Antidiskriminierungsstelle war mit Inkrafttreten des AGG im August 2006 errichtet worden. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierungen wegen ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. (Nähere Informationen unter www.antidiskriminierungsstelle.de)
    Seit dem sogenannten "Internationalen Jahr der Behinderten" 1981 gibt es das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Ziel der Bundesregierung bei dessen Einrichtung war es, ihr besonderes Interesse an einer spürbaren und erfolgreichen Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft auszudrücken. Die Aufgaben des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen sind seit dem 1. Mai 2002 durch das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) geregelt.
    Quelle

    AGG - Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
    "Wovon man nicht träumt, das kann man nicht erreichen" (Walt Disney)
    "Hoffnung ist nur ein Mangel an Information" (Heiner Müller)
    Deshalb sehen die Amis die Welt wohl positiver als wir

  2. #2
    Avatar von Bine
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    whow das ist aber ganz schwer zu lesen, habe mir das ausgedruckt, um es auch zu verstehen.

    lg bine

  3. #3

    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Ja schade ums Papier wo es draufsteht.
    Man darf alles sagen was man denkt, aber man muss das Richtige denken.
    Behindert ist man nicht, man wird es.
    Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!

  4. #4
    Avatar von regentage
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Danke Scotty, mein Gedanke
    Liebe Grüße Lilli
    Wer nicht traurig sein kann, der hat im Leben nicht getanzt...

  5. #5
    Admin Avatar von cws
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Also wenn ihr das überflüssig findet, ok.
    Ich finde es als politisches Ziel, und als das ist es hier formuliert, sinnvoll den Schutz vor Dikrimminierung auch auf chronisch Kranke zu erweitern.
    "Wovon man nicht träumt, das kann man nicht erreichen" (Walt Disney)
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  6. #6
    Moderatorin Avatar von zauberfee
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Zitat Zitat von cws Beitrag anzeigen
    Ich finde es als politisches Ziel, und als das ist es hier formuliert, sinnvoll den Schutz vor Dikrimminierung auch auf chronisch Kranke zu erweitern.
    Gesetzestexte sind immer schwierig zu lesen und zu verstehen.
    Auch wenn die Umsetzung eines solchen Gesetzes schwierig ist, aber es ist ein Anfang!
    Glück hängt nicht davon ab,
    wer du bist oder was du hast,
    es hängt nur davon ab, was du denkst.

  7. #7

    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Erst mal auf Papier.
    Dann dauert es Jahre ...................................
    Ich finde das nicht überflüssig, aber das dauert zu lang bis da mal was daraus wird.
    Gruß
    Man darf alles sagen was man denkt, aber man muss das Richtige denken.
    Behindert ist man nicht, man wird es.
    Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!

  8. #8
    Moderatorin Avatar von zauberfee
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Zitat Zitat von scotty Beitrag anzeigen
    Ich finde das nicht überflüssig, aber das dauert zu lang bis da mal was daraus wird.
    Wenn man aber nicht anfängt, wird nie was draus.
    Natürlich ist das für uns zu spät, aber sonsr wird sich nie was ändern!
    Glück hängt nicht davon ab,
    wer du bist oder was du hast,
    es hängt nur davon ab, was du denkst.

  9. #9
    Avatar von regentage
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    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    Nein Christian nicht überflüssig, nur Depremierend
    Jeder Tag bietet Tausend Möglichkeiten die zum wegschreien sind
    aber das Einzige was auf den Weg kommt, sind "Gesetze", die so viele Ausnahmen haben, das sie das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehn.
    Liebe Grüße Lilli
    Wer nicht traurig sein kann, der hat im Leben nicht getanzt...

  10. #10

    Standard AW: Politik: Diskriminierungsschutz für chronisch Kranke

    ich kann mich an der diskussion, ob sinnvoll oder nicht, nicht beteiligen, weil ich durch das schriftbild (die nicht vorhandene gliederung) dermaßen abgeschreckt wurde, dass ich gar nicht versucht habe, das zu lesen.

    lg, sabine
    Man merkt erst, wie gut es einem ging, wenn es einem schlechter geht!

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