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Thema: Idebenone - Neues zur Studie

  1. #1
    Vorstand Avatar von heiki
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    Ausrufezeichen Idebenone - Neues zur Studie

    folgende mail, die ich gerne an euch weiterleite, erreichte mich:

    Wir möchten Sie gerne über den Zwischenstand bei der Organisation einer Therapiestudie mit Idebenone bei Friedreich Ataxie informieren. Die Vorbereitungen für die Studie laufen auf Hochtouren, das Prüfprotokoll ist geschrieben und wird am 10.11.2005 bei einer Sitzung mit Vertretern der Prüfärzte und der Firma Santhera Pharmaceuticals (Schweiz) verabschiedet. Das Prüfprotokoll muss noch von den lokalen Ethikkommissionen und Behörden genehmigt werden. Mit einem Start ist frühestens Ende Dezember zu rechnen. In dieser Studie werden erstmals auch hohe Dosen des Medikaments eingesetzt und die Wirksamkeit auf kardiale und neurologische Parameter überprüft.

    Für die jetzt geplante Studie gelten die folgenden Einschluss- bzw. Ausschlusskriterien:

    Einschlusskriterien:

     Genetische Diagnose einer Friedreich Ataxie
     Alter von mindestens acht Jahren und mehr als 30 kg Körpergewicht
     Hypertrophische Kardiomyopathie (Herzbeteiligung)

    Ausschlusskriterien:

     Behandlung mit Idebenone in den letzten sechs Monaten
     Behandlung mit Coenzym Q10 in den letzten drei Monaten
     Schwangerschaft
     Metallimplantate, die die Teilnahme an einer Kernspintomographiestudie verhindern

    Studienprotokoll:
    Teilnehmende Patienten werden einer von vier Behandlungsgruppen zugeteilt und erhalten entweder Plazebo oder Idebenone in den Tagesdosen 360 mg, 900 mg oder 2250 mg für Patienten über 45 kg, bzw. 180 mg, 450 mg oder 1350 mg pro Tag für Patienten unter 45 kg Körpergewicht.


    Zeitlicher Verlauf:
    12 Monate

    Im Wesentlichen werden Patienten mit einer Kardiomyopathie gesucht, die mindestens acht Jahre alt sind. Die Kardiomyopathie wurde als Endpunkt gewählt, da es hier die meisten positiven Berichte gibt. Zusätzlich werden potentielle neurologische Verbesserungen mit mehreren nicht-invasiven Testverfahren untersucht.

    Bisher sind folgende Studienzentren geplant:

     Universität Göttingen, Abt. für Neurodegeneration und Neurorestaurationsforschung (Prof. Schulz)
     Universität Tübingen, Abt. Neurologie mit Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen (Prof. Schöls)
     Universität Bonn, Neurologische Klink (Prof. Klockgether)
     LMU München, Neurologische Klinik (Prof. Klopstock)
     Universität Hamburg, Neuropädiatrie (Prof. Kohlschütter)
     Universität Freiburg, Neuropädiatrie (Prof. Korinthenberg).

    Bei Interesse an einer Teilnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das GeNeMove-Netzwerksekretariat:

    Tel: 0551 / 39-13545
    E-mail: chandsc@gwdg.de
    www.genemove.de

    Das Leben ist wie Windows - kaum denkt man es fährt hoch; stürzt es schon wieder ab.

  2. #2
    Admin Avatar von cws
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    Ausrufezeichen Aufruf an Patienten mit Friedreich Ataxie

    Aufruf an Patienten mit Friedreich Ataxie


    Therapiestudie mit Idebenone
    Die Firma Santhera Pharmaceuticals (Schweiz) wird in Kürze in Zusammenarbeit mit einigen Zentren unseres Netzwerks GeNeMove eine Studie mit Idebenone bei Patienten mit einer Friedreich Ataxie durchführen, die das Ziel hat, eine arzneimittelrechtliche Zulassung von Idebenone als Medikament zur Behandlung der Friedreich-Ataxie zu erreichen. Das Prüfprotokoll liegt vor und ist bereits durch die Ethik-Kommissionen genehmigt worden. Nach Zustimmung aller Rechtsabteilungen der teilnehmenden Zentren werden wir voraussichtlich im März diesen Jahres mit der Studie beginnen können.
    Idebenone ist ein synthetisch hergestellter Abkömmling von Coenzym Q10. Durch seine antioxidative und Mitochondrien stimulierende Wirkung ist es möglicherweise zur Behandlung der Friedreich-Ataxie geeignet. Aus kleineren Studien liegen gute Erfahrungen vor, dass Idebenone die Muskelmasse der linken Herzkammer, die aufgrund einer Kardiomyopathie bei Friedreich- Ataxie oft vermehrt ist, reduziert.
    In der geplanten Studie soll der Einfluss von Idebenone sowohl auf Herzmuskelveränderungen als auch auf neurologische Symptome untersucht werden. Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Placebo-kontrollierte Studie, dass heißt, die Wirkung von Idebenone soll mit der eines Scheinpräparates (Plazebo) verglichen werden. Es wird einen Plazebo- und drei Wirkstoffarme mit verschiedenen Dosierungen geben. Erstmals sollen dabei in 2 der 4 Arme auch Dosen von Idebenone eingesetzt werden, die deutlich höher als die heute verwendeten Standarddosen (5 mg / kg Körpergewicht) liegen.

    Für die geplante Studie gelten die folgenden:
    Einschlusskriterien:
    Genetische Diagnose einer Friedreich Ataxie
    Alter von mindestens acht Jahren und mehr als 30*kg Körpergewicht
    Hypertrophische Kardiomyopathie (Herzbeteiligung) (Herzwanddurchmesser >13*mm)

    Ausschlusskriterien:
    Behandlung mit Idebenone in den letzten sechs Monaten
    Behandlung mit Coenzym Q10 in den letzten drei Monaten
    Schwangerschaft Metallimplantate, die die Teilnahme an einer Kernspintomographiestudie verhindern

    Studienprotokoll:
    Die teilnehmenden Patienten werden einer von vier Behandlungsgruppen zugeteilt und erhalten entweder Plazebo oder Idebenone in den Tagesdosen 360 mg, 900 mg oder 2250 mg für Patienten über 45 kg, bzw. 180 mg, 450 mg oder 1350 mg pro Tag für Patienten unter 45 kg Köpergewicht.

    Zeitlicher Verlauf
    12 Monate. Vorgesehen ist eine Untersuchung in einem möglichst nahe am Wohnort gelegenen Zentrum. Insgesamt sind 9 Untersuchungstermine geplant. Zusätzlich werden mit der Studie 3 Reisen zu einem zentralen Standort in Deutschland (wahlweise Kardiologie Würzburg oder Berlin) verbunden sein, an dem die Herzuntersuchungen durchgeführt werden. Reisekosten werden vom Studiensponsor (Fa. Santhera) erstattet.
    Bisher sind folgende Studienzentren geplant:
    Universität Göttingen, Abt. für Neurodegeneration und Neurorestaurationsforschung (Prof. Schulz)
    Universität Tübingen, Abt. Neurologie mit Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen (Prof. Schöls)
    Universität Bonn, Neurologische Klinik (Prof. Klockgether)
    LMU München, Neurologische Klinik (Prof. Klopstock)
    Universität Hamburg, Neuropädiatrie (Prof. Kohlschütter)
    Universität Freiburg, Neuropädiatrie (Prof. Korinthenberg)
    Helios-Klinikum Berlin-Buch, Neurologische Klinik (Prof. Vogel)

    Aufruf:
    Im Gegensatz zu Studien bei häufigen Erkrankungen ist es aufgrund wirtschaftlicher Interessen meist schwierig, ein Pharmaunternehmen als Sponsor für eine Medikamentenstudie zu gewinnen. Nach dem neuen Arzneimittelgesetz lassen sich aber Studien, die zur Arzneimittelzulassung führen sollen, kaum noch ohne die finanzielle Unterstützung der Industrie durchführen. Die Netzwerkstruktur von GeNeMove soll es ermöglichen, deutschlandweit in einem möglichst kurzen Zeitraum eine große Zahl von Patienten zu rekrutieren. Gelingt dies, wird GeNeMove in der Lage sein, weitere Studien für Ataxie Patienten zu initiieren. Wir bitten daher alle Patienten mit einer Friedreich Ataxie, die prinzipiell bereit sind, durch Teilnahme an Studien die Entwicklung neuer Therapien zu unterstützen, ein GeNeMove Zentrum zu kontaktieren und dem Netzwerk beizutreten. Patienten, die die oben genannten Einschlusskriterien erfüllen, wird die Teilnahme an der Idebenone-Studie angeboten. Mit der dokumentierten Zahl von Patienten, die die Kriterien nicht erfüllen (z. B. bei fehlender Kardiomyopathie), möchten wir Studiensponsoren überzeugen, auch für diese Patienten eine Studie zu ermöglichen. Dieses Anliegen erscheint uns im Sinne aller Patienten mit Friedreich Ataxie extrem wichtig.


    GeNeMove Netzwerksekretariat
    Netzwerksprecher: Prof. Dr. Jörg B. Schulz
    Netzwerkkoordinatorin: Dr. Susanne Döhlinger
    Netzwerksekretärin: Chris Handschuck
    Abteilung Neurodegeneration und
    Neurorestaurationsforschung
    Waldweg 33
    37073 Göttingen
    ( 0551 / 39 13 545
    4 0551 / 39 13 541
    simone.eberle@uni-tuebingen.de
    netzwerksekretariat@genemove.de


    Georg-August-Universität Göttingen Zentrum für Neurologische Medizin
    Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. M. Bähr
    Abteilung Neurodegeneration und Neurorestaurationsforschung:
    Prof. Dr. J. B. Schulz

    Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Förderung der Forschung und Verbesserung der Patientenversorgung auf dem Gebiet erblicher Bewegungsstörungen.
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  3. #3
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    Standard Studienstart

    Hier die aktuellen Infos zum Start der Studie!

    Jetzt anmelden


    Studienzentrum Studienarzt Telefon, Terminvergabe

    [INDENT]Tübingen Dr. Linnemann 07071 – 2982141 (Pforte)

    Freiburg Dr. Kirschner
    Sekretariat Prof. Korinthenberg,
    Frau Stach: 0761 - 2704315
    Bonn Frau Dr. Weyer 0228 – 2875712 (Pforte)

    Berlin Dr. Ratzlaff
    Sek. Prof. Vogel,
    Frau Wunderlich,
    030 – 94016373
    Hamburg Dr. Kruse 040 – 428023710 (Pforte)

    München, Großhadern Dr. Klopstock 089 - 089-7095-3907

    München, F.-Baur-Institut Dr. Petersen 089 – 5160 7470

    Göttingen Dr. Döhlinger
    GeNeMove-Netzwerksekretariat,
    Frau Handschuck: 0551 - 3913545
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  4. #4
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    Ausrufezeichen Erfahrungsbericht Idebenonestudie

    Chris Handschuck hat mir einen Erfahrungsbericht zur Idebenonbestudie zugeschickt, den ich an euch hier auch weitergeben möchte:

    Meine persönlichen Erfahrungen - wie bin ich zur Therapiestudie gekommen

    Ich bin weiblich und 25 Jahre alt. 1996 wurde bei mir die Friedreich'sche Ataxie diagnostiziert.
    10 Jahre lebe ich mit der Erkrankung. Die mich schon seit 5 Jahren an den Rollstuhl fesselt. Ich habe mich an den Rollstuhl gewöhnt, jedoch fällt es mir schwer. Ständig gehen mir Fähigkeiten verloren. Ich kann nicht mehr die Dinge erledigen, die ich noch vor kurzer Zeit gut konnte.
    Heute gibt es nur noch die Theorie. Erinnerungen aus einem früherem Leben. Wie schön währe es doch, wenn...! Gern hätte ich wieder mehr Kraft und Ausdauer. Jetzt bin ich ständig müde, schlapp und kraftlos. Nur sehr schwer kann ich mich auf etwas konzentrieren.
    Es nutzt mir nichts, mich selbst zu bemitleiden! Die Bedeutung meiner Erkrankung ist mir bewusst. Ich weis, was mir eventuell noch bevorsteht.
    Ich muss versuchen, das Beste aus meinem Leben zu machen! Im Kampf gegen das schnelle Fortschreiten meiner Erkrankung, greife ich nach jeder noch so kleinen Möglichkeit. Nach allem was vielleicht hilft, die Erkrankung zu bekämpfen. Ich nutze jede Chance!
    In der Vergangenheit habe ich schon an mehreren Untersuchungen und Studien freiwillig teilgenommen. Bisher habe ich nur positive Erfahrungen gemacht.
    Auf der Suche nach Neuigkeiten, bin ich vor ca. 1 2 Jahren, auf die Internet œSeite von GeNeMove gesto§en. Ich meldete mich daraufhin im Netzwerksekretariat. Dort erfuhr ich von der Möglichkeit, an einer Therapiestudie mit Idebenone teilzunehmen. Idebenone -sagt mir etwas. Ich bin Mitglied in der Deutschen-Heredo-Ataxie-Gesellschaft, in der Zeitschrift Fundus— habe ich darüber gelesen.
    Im Jahr 2002 bis 2003 habe ich an einer Therapiestudie, mit Coenzym Q 10 teilgenommen. Von der Wirksamkeit bin ich überzeugt. In der Zeit hat sich mein körperlicher Zustand stabil gehalten. Mein Herz hat sich nachweislich gebessert. Natürlich habe ich die Einnahme weiter fortgesetzt. Als ich im Oktober 2005 erfuhr, dass in der nächsten Zeit mit der Studie begonnen wird, beendete ich die Einnahme.
    Im April diesen Jahres erhielt ich ein Rundschreiben. In dem teilte man mir mit, dass mit der Therapiestudie begonnen werden kann. Telefonisch meldete ich mich bei der Netzwerksekretärin in Göttingen. Ich habe mich für das Studienzentrum in Göttingen entschieden, weil es für mich am nächstgelegenen ist. Am Telefon erhielt ich sofort einen Termin. Eine genaue Wegbeschreibung wurde mir per E-Mail zugesandt.
    Gespannt fuhr ich mit meinem Freund und einer Freundin zum ersten Termin, Ende April. Pünktlich erreichten wir das Klinikum. Die erhaltende Wegbeschreibung war sehr genau. Freundlich wurde ich der Studienärztin, Frau Dr. Dählinger übergeben. Die €rztin informierte mich über meine Erkrankung, beantwortete mir Fragen und informierte mich über die Studie. Bevor die €rztin die neurologischen Unersuchungen durchführte, wurde mir ausführlich der genaue Ablauf erklärt. Danach wurde ich gemessen und gewogen. Es folgte ein Ultraschall vom Herz und ein EKG. Zuletzt erfolgte eine Blutentnahme.
    Am Telefon erhielt ich für den 16. Mai einen Termin, zu Spezialuntersuchungen, des Herzens, in Würzburg. Da Würzburg sehr weit entfernt ist, war es nötig dort zu übernachten.
    Für meinen Freund und mich, wurde ein sehr schönes, behindertengerechtes Hotelzimmer in Veitshšchheim gebucht. Am Montag, 15. Mai machten wir uns auf den Weg nach Veitshöchheim. Die erhaltene Wegbeschreibung war sehr genau. Das Hotel hat eine sehr schöne Lage und unser Zimmer war auf meine Ansprüche ausgerichtet. Nach einer erholsamen Nacht und gut gestärkt machten wir uns am Dientag, 16. Mai auf den Weg zur Uniklinik œ Würzburg. Die Klinik ist nur wenige Autominuten vom Hotel entfernt und gut zu finden.
    Die Untersuchungen fanden in verschiedenen GebŠuden sowie in der Poliklinik statt. Unmittelbar vor den Gebäuden war jeweils ein berindertengerechter Parkplatz reserviert. Zuerst wurde ein Ultraschall vom Herzen angefertigt. Genau wurde mir der Ablauf erklärt. In Begleitung, einer Ärztin fuhren wir zum MRT. Hier legten wir eine kurze Mittagspause ein. Der Ablauf vom MRT wurde mir ausführlich erklärt. Das MRT verlief sehr unkompliziert und schnell. Im Anschluss fuhren wir in die Poliklinik. Dort wurde ein Herzbelastungstest durchgeführt. Hier musste ich eine kurze Zeit auf einem Fahrradergometer fahren. Auf einem bequemen Liegeergometer. In kurze Zeit habe ich total geschwitzt und was außer Atem. Nach 5 Minuten hatte ich mich regeneriert. Nach diesem Belastungstest wurde mir klar , wie wenig ich überhaupt körperlich belastbar bin. Am Tag nach den Untersuchung fuhren wir wieder nach Hause.
    Bei letzten Mal wurde ich gefragt, ob ich bereit bin mir für eine weitere Studie, Nervenwasser entnehmen zu lassen. Nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch willigte ich ein. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe bei einer früheren Punktion schlechte Erfahrungen gemacht.
    Eine Woche später war mein nächster Termin in Göttingen. Mir wurde mitgeteilt, dass ich an der Idebenone Therapiestudie teilnehmen kann. Es folgten die bekannten Untersuchungen und Tests, sowie eine Blutentnahme und ein EKG. Dann war es soweit: Die Lumbalpunktion. Ich hatte Angst!. Der Eingriff dauerte wenige Minuten. Die Angst verging mit der Zeit. Die Punktion war nicht schlimm.
    Später habe ich die ersehnten Idebenone œ Tabletten erhalten. Ab diesen Zeitpunkt nehme ich zu den Mahlzeiten jeweils 5 Tabletten. Diese sind aufgeteilt in zwei Dosen, aus der kleinen nehme ich zwei und aus der großen Dose nehme ich drei Tabletten. Die Tabletten haben eine orange Färbung und eine glatte OberflŠche. Sie lassen sich sehr gut schlucken. Jede Einnahme dokumentiere ich in einem Tagebuch.
    Im Abstand von ca. 4 Wochen werden die gesamten Untersuchungen wiederholt. Im November habe ich wieder einen Termin in Würzburg. Zum Ende der Studie folgt die nächste Punktion.

    Ich kann sagen:
    Die gesamten Termine waren sehr gut organisiert. Alles hat sehr gut funktioniert. Die gesamten Personen, mit denen ich zu tun hatte waren ausgesprochen nett. Ich wurde gewissenhaft und verständlich auf alle Untersuchungen vorbereitet. Alle Untersuchungen waren schmerzfrei. Sogar, vor einer erneuten Punktion habe ich keine Angst mehr.
    Ich empfehle jedem, wenn Ihr die Möglichkeit habt an dieser Studie teilzunehmen, nutzt eure Chance!!!
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  5. #5
    Admin Avatar von cws
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    Standard

    hochschieb, ojk das ist eigentlich verboten, aber es sollte in disem Fall ok sein
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  6. #6
    Avatar von CheckyOne
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    Daumen hoch AW: Idebenone - Neues zur Studie

    Hallo alle FA-Schwankheimer
    habe von Fr.Handschuck die offizielle Mitteilung zur ´Öffnung der Studie bekommen:
    über den Link
    https://h001.ssl-redirect.de/genemov...0d309827f00efa
    ist dies auch noch ausführlicher bei GENEMOVE zu finden.

    Therapiestudie mit Idebenon für Friedreich Ataxie Patienten

    Änderung des Prüfprotokolls - die Studie ist ab sofort auch für Friedreich Ataxie Patienten OHNE Kardiomyopathie geöffnet!

    Die Daten einer noch unpublizierten amerikanischen klinischen Phase II Studie mit SNT-MC17/Idebenon, die am NIH in Washington durchgeführt wurde, geben Hinweis, dass bei jugendlichen, gehfähigen Patienten mit einer Friedreich Ataxie eine 6-monatige Behandlung mit Idebenon in mittleren (15 mg/kg/Tag) und hohen (45 mg/kg/Tag) Dosen zu einer Besserung neurologischer Symptome führt. Die amerikanischen Daten zeigen auch, dass Dosierungen von 5 mg/kg/d, wie sie die meisten Patienten derzeit außerhalb von klinischen Studien einnehmen, nicht ausreichend sind. Die als solche geplante Phase II Studie war so angelegt, die Sicherheit von hohen Idebenon-Dosen zu belegen und erste Daten für eine Wirkung der hohen Dosierungen zu sammeln. Um die Wirkung von Idebenon auf die neurologische Symptomatik zu belegen und die Zulassung des Medikaments durch die Gesundheitsbehörden zu erwirken, ist eine erfolgreiche Phase III Studie notwendig.

    Diese positiven Daten haben die Prüfärzte und die Firma Santhera dazu erwogen, das Prüfprotokoll der europäischen Phase III Idebenon Studie, in die Patienten seit April 2006 in Deutschland rekrutiert werden, zu ändern. Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und den zuständigen Ethikkommissionen haben die Änderung des Prüfprotokolls genehmigt, die vorsieht, dass auch Patienten ohne Kardiomyopathie (Herzverdickung) in die Studie aufgenommen werden können. Ferner wird vor Studieneinschluss die Auswaschzeit für Patienten, die derzeit Idebenon oder Coenzym Q10 einnehmen, auf einen Monat reduziert. Auch wenn die Kardiomyopathie nicht mehr Voraussetzung für den Einschluss ist, sollen - soweit möglich - auch weiter wie bisher kernspintomographische Herzuntersuchungen durchgeführt werden. Ferner hat Santhera zugesagt, dass alle Patienten nach Beendigung ihrer 12-monatigen Studienteilnahme eingeladen werden, an einer offenen Beobachtungsstudie teilzunehmen, in der sie Idebenon in der hohen Dosierung (45 mg/kg/Tag) kostenlos erhalten können, bis die offiziellen Ergebnisse der Studie vorgelegt werden.

    Ab jetzt gelten die folgenden Einschluss- bzw. Ausschlusskriterien:
    Einschlusskriterien:
    - Genetische Diagnose einer Friedreich Ataxie
    - Alter von mindestens acht Jahren und mindestens 25 kg Körpergewicht
    Ausschlusskriterien:
    - Behandlung mit Idebenone oder Coenzym Q10 in den letzten 4 Wochen
    - Schwangerschaft

    Wir hoffen, innerhalb kurzer Zeit die notwendigen Patienten (insgesamt 200 in Europa) zu rekrutieren und die Studie damit rasch und erfolgreich zu Ende zu führen. Wir sind dazu auf die Mitarbeit aller Patienten angewiesen. Idebenon wird nur die Marktzulassung erreichen, wenn wir alle daran mitarbeiten und einen Beitrag leisten.

    Bitte entscheiden Sie, welches Studienzentrum für Sie in Frage kommt und wenden Sie sich an die entsprechende Kontaktperson, um einen Termin für die erste Untersuchung (screening-Untersuchung) zu vereinbaren:

    Studienzentrum Studienarzt Telefon, Terminvergabe
    Tübingen Dr. Linnemann 07071 – 2982141 (Pforte)
    Freiburg Dr. Kirschner Sek. Prof. Korinthenberg, Frau Stach: 0761 - 2704315
    Bonn Frau Dr. Schmitz-Hübsch 0228/287-15712 (Pforte)
    Berlin Dr. Ratzlaff Sek. Prof. Vogel, Frau Wunderlich: 030 – 94016373
    Hamburg Dr. Kruse 040 – 428032710 (Pforte)
    München, Großhadern Dr. Klopstock 089 - 70953692 089 - 51607474
    München, F.-Baur-Inst.´ Dr. Strigl 089 – 5160 7470
    Göttingen Dr. Döhlinger, Dr. Mälzig 0551 - 3913545

    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an das GeNeMove Netzwerksekretariat, Frau Handschuck und Frau Dr. Döhlinger.
    (Tel 0551 / 39-13545)
    LG Ecki
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  7. #7

    Standard AW: Idebenone - Neues zur Studie

    Ich bin schon für die Studie in Bonn gemeldet, aber Dr. Weyer kommt wohl nicht aus dem Quark!

  8. #8
    Avatar von CheckyOne
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    Standard AW: Idebenone - Neues zur Studie

    Hi hatte schon meinen Baseline-Termin (Beginn der Einnahme) aber vorher muss ich nach Würzburg zur Herzuntersuchung, und die schaffens nich im Juni - heul!
    Bin schon voll auf Entzug :-((
    LG Ecki
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  9. #9
    Avatar von CheckyOne
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    Lächeln AW: Idebenone - Neues zur Studie

    Hi alle Teilnehmer und Wollende
    hab länger nix von Anderen zur Studie gehört
    (hab selber auch nicht viel geschrieben )
    Vielleicht können die, die schon die Studie beendet haben, ihre Erfahrungen beschreiben?!?!
    Also ich war am 27.06. in Berlin zum Herzcheck (weil Würzburg unter Wasser war - Patientenstau) und mit 1 Woche Verzögerung am 4.7. meinen Baseline-Termin in GÖ. Und nun haben wir schon August, war gestern wieder in GÖ zum 2.Termin - die vielen Blut- und anderen Untersuchungen waren alle "oB" - das klang gut für mich. Das Mittelchen nehme ich jetzt schon 28 Tage, merke bis jetzt nix, aber das liegt wohl an meinem "Glück" - bei der Q10-Studie in Bochum hatte ich auch Placebo.
    Also schreibt mal...
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  10. #10
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    Ausrufezeichen AW: Idebenone - Neues zur Studie

    Hi hier noch 'ne offizielle Info zum "Patientenstau (hab ich eben erst von Fr.Handschuck gekriegt!)
    "Anfang Juli hatte ich eine Erklärung verfasst (siehe Anhang), die ein
    FRDA Pat als Erklärung für die Verzögerungen in ein Forum stellen
    wollte. Ich hab diese allerdings in keinem Forum gefunden "

    Zwischenmeldung zur Idebenon-Therapiestudie für Friedreich Patienten - 05. Juli 2007

    Liebe Friedreich Ataxie Patienten,

    wir freuen uns sehr, dass die Idebenon-Therapiestudie inzwischen für alle Friedreich Ataxie Patienten geöffnet ist. Uns ist sehr daran gelegen, möglichst viele interessierte Patienten in die Studie aufzunehmen.

    Durch die Öffnung sind in den letzten Wochen sehr viele Anmeldungen in den teilnehmenden Studienzentren eingegangen. Wenn es durch den großen Andrang in einzelnen Studienzentren zu Verzögerungen gekommnen ist oder kommen sollte, möchten wir sehr um Ihre Geduld und Ihr Verständnis bitten. Die Verantwortlichen sind darum bemüht, weitere Mitarbeiter zu mobilisieren, um weiterhin Patienten so zügig wie möglich in die Studie mit aufnehmen zu können.

    Für eventuelle Wartezeiten und daraus resultierende Missstimmungen möchten wir uns entschuldigen und nochmals um Ihr Verständnis bitten.

    Vielen Dank!

    Das GeNeMove Netzwerksekretariat
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    Zentrum für Neurologische Medizin
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    Fax: 0551 / 39-13541
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