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  • Leben mit einer „Seltenen chronischen Erkrankung“ am Beispiel der vererbten Ataxie

    Leben mit einer „Seltenen chronischen Erkrankung“
    am Beispiel der vererbten Ataxie

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte,
    wir möchten am Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten /
    Herdecke, im Rahmen unseres pflegewissenschaftlichen Studiums, die Situation von
    Menschen mit erblich bedingter Ataxie in den Blick nehmen. Hierzu benötigen wir
    Ihre Mitarbeit und Ihr Einverständnis.
    Aus unserer bisherigen Recherche wissen wir, dass betroffene Menschen mit
    komplexen Problemlagen und Krankheitsverläufen konfrontiert sind. Jedoch
    existieren in Deutschland bislang keine pflegewissenschaftlichen Untersuchungen,
    die die Sicht und die Erfahrungen der Betroffenen in den Blick nehmen. Aus diesem
    Grund möchten wir diese Studie zum Erleben der erblich bedingten Ataxie-
    Erkrankung mit Betroffenen durchführen.
    Die Befragung von Ataxieerkrankten und deren Angehörigen hat zum Ziel,
    - Einschätzungen und Erfahrungen zur Versorgungsituation darzustellen,
    - die Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche im Hinblick auf die
    Versorgungssituation zu erfassen und
    - notwendige Implikationen für die praktische Umsetzung ableiten zu können.Die Interviews dauern etwa 30 bis 60 Minuten und werden auf einem Tonträger
    aufgezeichnet und später verschriftet. Sämtliche erhobenen Daten werden
    selbstverständlich streng vertraulich behandelt. Alle Interviews und Fragebögen
    werden anonymisiert, das heißt, dass nach dem Interview nicht mehr zu erkennen
    ist, mit welcher Teilnehmerin / welchem Teilnehmer das Interview geführt wurde.
    Die Teilnahme ist freiwillig, die Teilnehmer müssen schriftlich zustimmen. Auch nach
    der schriftlichen Zustimmung kann diese jedoch jederzeit zurückgenommen werden.
    Die Interviews werden in der vertrauten Umgebung der Person, die von Ataxie
    betroffen ist, stattfinden. Angehörige und Bezugspersonen können, je nach Wunsch
    dieser Person, an der Befragung teilnehmen bzw. anwesend sein.
    Für die Durchführung des Projektes sind wir darauf angewiesen, dass Sie sich als
    Betroffener zu einer Teilnahme bereit erklären. Nach Abschluss werden alle
    Teilnehmer persönlich über die Ergebnisse der Studie informiert.
    Falls Sie noch Fragen haben, werden wir diese gerne beantworten. Sie erreichen
    uns unter der Mobilnummer: 0171/3645439 oder per E-Mail unter
    Kerstin.Runge@uni-wh.de.
    EBNP Familienorientierte Pflege
    Leitung:
    Prof. Dr. Wilfried Schnepp
    Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege
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